Basics & Aktuelles

15 Jahre ProCreda – Jubiläum

Im Rahmen der dynamischen Gründungsphase wurde vor 15 Jahren der erste Internet-Auftritt der ProCreda GmbH online gestellt. Damit positionierte sich die Firma frühzeitig technisch aufgeschlossen und modern. Auch im Vergleich mit den damaligen Internet-Angeboten der Branche konnte der ProCreda-Auftritt technologisch wie inhaltlich punkten.

Die damaligen Seiten sind noch unter procreda.net und delkredere.net verfügbar, werden aber inhaltlich nicht mehr aktualisiert.

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Delkredere

Begriff

Der Begriff „Delkredere“ wird umgangssprachlich im Sinne eines Forderungsausfalls und des sog. Inkassorisikos verwendet. Im engeren Sinne bezeichnet Delkredere in der Finanz-Buchhaltung die indirekte Abschreibung eines Ausgleichsposten zu der auf der Aktivseite der Bilanz zu hoch ausgewiesen Debitoren. Es gehört damit bilanzmäßig weder zum Eigen- noch zum Fremdkapital. Der Grund hierfür liegt in der Ambivalenz der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften, die vorschreiben, dass Debitoren mit dem Grundsatz des Niederstwertprinzips anzusetzen sind und den Grundsätzen der GOB, nämlich der Bilanzklarheit und der damit einhergehenden Notwendigkeit zur Ausweisung der Nominalwerte von Forderungen (die bei der direkten Abschreibung so nicht hervorgeht).

Das Delkredere ist also keine Rückstellung, sondern eine Teilwertabschreibung in Form der Passivierung eines Wertberichtigungspostens.

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Risk-Management

Einführung

Nicht nur die zunehmende Globalisierung, sondern auch die traditionellen Risiken bergen zunehmend unüberschaubare Insolvenzgefahren für Unternehmen. Um diesem Umstand gerecht zu werden, ist es erforderlich geworden – neben dem „Chancen-Management“, das die generellen „positiven“ Kern-Aufgaben des Unternehmens definiert, also etwa Produktentwicklung, Vertrieb, Finanzmanagement (Treasury) – auch ein „Risk-Management“, das sich mit den „negativen“ Auswirkungen auf die Firma durch ungewollte Ereignisse beschäftigt, in die Unternehmensorganisation einzubauen.

Da diese Risiken mittlerweile zu einem bestimmenden Faktor des Wirtschaftlebens geworden sind, reagierte auch der Gesetzgeber mit einem Gesetz, dem sog. „KonTraG“ (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich), dass vor allem als Einführungsgesetz für etwa HGB und AktG dient und die Einführung von Risikomanagementsystemen fordert, um Risiken beherrsch- und kalkulierbarer zu machen und somit frühzeitig auf Fehlentwickungen zu reagieren.

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Der Lieferantenkredit

Begriff

Der Lieferantenkredit (im weiten Sinne) ist jede Form einer Forderung, die ein Lieferant gegenüber einem Abnehmer hat. Hierunter fallen beispielsweise auch B2C-Forderungen, Lieferantendarlehen an Abnehmer oder andere Unternehmen.

Der Begriff der „Forderung“ selbst ist gesetzlich nicht geregelt, kann aber insbesondere aus den § 241 BGB und § 240 HGB abgeleitet werden: Aus einem Schuldverhältnis, dass durch Kaufvertrag, Darlehensvertrag, Mietvertrag etc. entstanden ist, wird der Gläubiger berechtigt, eine (üblicherweise) monetäre Gegenleistung vom Schuldner zu fordern.

Im engeren Sinne bezeichnet der Lieferantenkredit eine „Forderung aus Lieferung und Leistung“, die durch Kaufvertrag, Werkleistungsvertrag oder Dienstleistungsvertrag entstanden sind (§§ 433ff BGB). Der Lieferantenkredit (syn: Handelskredit, Buchkredit, Geschäftskredit, Warenkredit / engl: Trade credit) bezeichnet somit alle auf Sicht zu zahlenden Leistungen, die ein Unternehmen einem anderem Unternehmen gewährt.

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ESUG

Ab 2012 gilt die neue Insolvenzordnung (InsO) ESUG.

Insolvenz – ja oder nein?

Können Sie die Schieflage Ihrer Kunden erkennen, wenn er die Perspektive vorgibt?

Insolvenzen sind oft vorhersehbar, aber meistens sind sie für Zulieferer überraschend. Denn über die tatsächliche Bonität wird ein in die Schieflage geratens Unternehmen nicht ohne weiteres offene Auskunft erteilen, um die eigene Produktion nicht durch ausbleibende Zulieferung zu gefährden.

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Einführung in die Grundlagen

Auf den fachlichen Seiten „Grundlagen“ finden Sie Abhandlungen, Erläuterungen und Dokumente, zum Bedarf des Debitorenmanagements an Absicherungs- und Finanzierungskonzepten.

Ohne die Existenz von Handelskrediten und ohne die Prinzipien der Marktwirtschaft, zu deren Schattenseiten auch Pleiten von Unternehmen gehören, wären Kreditversicherung, Avalkredite, Factoring, Inkasso aber auch Akkreditive und Garantien naturgemäß nicht erforderlich.

Auf den folgenden Seiten werden folgende Themen behandelt:

Die Insolvenzordnung (mit Beispielen).

  • Das Wesen der (internen) Risikopolitik, die in engem Zusammenhang mit den Chancen und Wagnissen eines jeden Unternehmens steht.
  • Reglungen zum Eigentumsvorbehalt als Grundsicherung.
  • Das Wesen des Lieferantenkredits und dessen Ausgestaltungen.
  • Im (ProCreda-) Blog erscheinen kurze Berichte und Essays, die meist mit dem Debitorenmanagement,
  • Finanzen & Wirtschaft und Insolvenzen im Zusammenhang stehen.
  • In den Rubriken benennen wir Quellen, geben Erläuterungen zu Fachbegriffen, verweisen auf ergänzende
  • Links und dergleichen mehr auf.